KAMI-NO MICHI Logo klein WEG DES GEISTES

         
  Patrick Wild, 1. Kyu  
         
  BildPatrick  

Ich habe im Oktober 2005 bei der VTSK mit Karate angefangen.

Mich haben schon immer Kampfsportfilme fasziniert. Für mich waren die Darsteller in diesen Filmen immer in irgendeiner Art und Weise Übermenschen. Ich fragte mich oft wie machen die das nur? Wie können die solche Leistungen erbringen? Durch diese Eindrücke und da ich früher oft zu hören bekam wie unsportlich ich doch bin, fehlte mir lange der Mut etwas in diese Richtung anzufangen. Heute weiß ich, dass jeder etwas erreichen kann, wenn er Ausdauer und den nötigen Willen dazu hat.

Auch heute beindruckt mich immer wieder wie man sich oder auch andere Menschen durch das Karate verändern kann. Bevor ich mit Karate angefangen habe, war ich ein sehr ruhiger und zurückhaltender Mensch. Es war für mich während meiner Schulzeit immer ein Horror, wenn ich vor der Klasse eine Präsentation halten musste. Ich fühlte mich dabei immer sehr unsicher und musste mir dadurch auch sehr oft anhören, dass ich doch bitte lauter sprechen solle. Während meiner Studienzeit konnte ich dann feststellen, dass sich bei mir ein komplett anderes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen entwickelt hatte. Ich hatte auf einmal kein Problem mehr damit eine Präsentation zuhalten, auch nicht vor einem gut besetzten Hörsaal.

Am meisten fasziniert mich jedoch am Karate, wie man durch das Zusammenspiel von Geist und Körper bestehende Grenzen ausloten und verändern kann.

Um es in den Worten von Bruce Lee auszurücken "Use no way as way. Have no limitation as limitation." („Benutze keinen Weg als Weg. Habe keine Begrenzung als Begrenzung“)