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  Franz Hartmann, 3. Dan  
         
  BildFranz  

Dem Karate Do zu folgen war eine meiner besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Als ich Karate im Jahr 2001 im Alter von immerhin schon 43 Jahren angefangen habe, war mir nicht annähernd bewusst, wie viel einem dieser Weg geben kann. Anlass zum Einstieg war das Zuschauen bei einem Training, das Shihan Harald Borsody leitete. Seine Energie und Ausstrahlung sowie die hohe Ordnung und Disziplin, die er von seinen Schülern verlangte, haben mich sehr angesprochen.

Damals wie heute bin ich beruflich sehr stark gefordert. Ich erinnere mich noch sehr genau an meine typischen stressbedingten Gesundheitsbe-schwerden, die mir zunehmend zu schaffen machten. In das Karatetraining einzusteigen und die zeitlichen Prioritäten zu setzen war nicht einfach, jedoch schon nach 4-6 Wochen stellte sich eine deutliche Besserung meiner Konstitution ein, die mit jedem Monat zunahm.

Nach einer gewissen Zeit der Übung nahm meine körperliche Beweglichkeit, die Koordination und Konzentrationsfähigkeit deutlich zu. Außerdem lernte ich in den schweißtreibenden Übungseinheiten meine Kräfte einzuteilen und auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dies sind alles Dinge, die im privaten und vor allem beruflichen Leben von höchstem Wert sind. Hierbei kommt uns das tiefe und fundierte Wissen unserer Lehrer über Energiearbeit und Atmung aus Qi Gong und Reiki zugute, die in den Trainingsablauf eingebunden werden.

Nun bin ich 10 Jahre auf diesem Weg und fühle mich mit 53 wesentlich leistungsfähiger als damals beim Einstieg. Auch wenn nicht immer die Zeit bleibt, um intensiv zu trainieren, so kann ich mir doch mein Leben ohne Karate Do nicht mehr vorstellen.

Der bisherige Höhepunkt dieses Weges war im Juni 2009 meine Prüfung zum 1. Dan.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg begleitet haben und weiter hin begleiten, insbesondere Shihan Harald Borsody und Shihan Boris Blänich. Ich freue mich, wenigstens einen kleinen Teil ihres Wissens lernen zu dürfen.